Kunststau in LA

 

Kunststatu in LA Als zur Umgehung der historischen Altstadt Velbert-Langenbergs der Tunnel gebaut wurde, konzipierte das Kunsthaus Langenberg das Kunstprojekt „KunstStau in LA.“. Dieser sollte im Zusammenhang mit der geplanten Eröffnung des Tunnels im Spätsommer 2002 stattfinden.
Der Tunnel hat eine Länge von 465 Metern, die Breite der Fahrbahn beträgt sieben Meter. Für die Ausstellung ergab sich eine Fläche von ca. 3.255 Quadratmetern. So bot der Tunnel Raum für über 80 automobile Kunstwerke.
Mit dem „KunstStau in LA.“ beabsichtigte der Kunstverein, den Tunnel für eine begrenzte Zeit für den regulären Autoverkehr zu sperren, die automobile Bewegung „einzufrieren“ und stattdessen innerhalb des Tunnels einen Stau aus vorwiegend „automobilen Kunstwerken“ zu inszenieren. Die Fahrzeuge sollten zu individuellen Ausstellungsräumen werden, zu Foren für den künstlerischen Eingriff.
Den Künstlern blieb es vorbehalten, sich großräumig auf die Dimension des Tunnels einzulassen, mit dem „Bewegungsapparat“ Auto zu experimentieren oder ihre Arbeiten auf die räumliche Enge des Kofferraums, des Handschuhfaches oder sogar des Aschenbechers zu beschränken.
Der durchgeplante „KunstStau in LA“ wurde zunächst von behördlicher Seite genehmigt, nach einem Brand im Gotthard Tunnel, sechs Monate vor der geplanten Eröffnung, jedoch wieder untersagt.

 

Impressionen:

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