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Das Ruhr-Atoll - Ein Projekt der Kulturhaupstadt Europas 2010

56 HELFENDE HÄNDE Das Ruhr-Atoll als Qualifizierungsprojekt im Rahmen des „Essener Konsens“. Bei der Erstellung des Ruhr-Atolls waren auch die Essener Arbeit - Beschäfti- gungsgesellschaft mbH (EABG) und die Arbeit & Bildung Essen GmbH (ABEG) mit dem ZIP-Konsens-Projekt „Ruhr-Atoll“ eingebunden, wobei (Langzeit-) Arbeitslose, oftmals ohne Berufsausbildung, wichtige Tätigkeiten übernah- men. Dieses Projekt bahnte sich über die ersten Gespräche bereits im Jahr 2008 an.Ab Januar/Februar 2009 wurde schließlich konkret an der Erstellung der Teehausinsel und – vor allem in Form von Transporten – der Kabakow- Insel sowie des Bootshauses als Besucherzentrum des Ruhr-Atolls am Har- denbergufer (mit-)gearbeitet. EABG und ABEG waren letztlich bis April 2010 an der Fertigstellung der Themeninseln und des Besucherzentrums beteiligt. Dabei wurden durchschnittlich ca. 20 Teilnehmer mit dem Ziel „Heranführung an und Integration in den ersten Arbeitsmarkt“ eingesetzt. Die Tätigkeiten in den Bereichen Tischlerei, Schlosserei, Malerei und Transport wurden bei der EABG/ABEG, der Ruhr-Atoll GmbH und am bzw. auf dem See geleistet. Zur Erstellung der Teehausinsel wurden die Teilnehmenden zur Mitgestaltung von Konstruktionsplänen, der Mithilfe beim Bau der Insel und des Teehauses (inkl.Turm), zum Montieren der Objekte auf den Pontons eingesetzt, beim Bau der Kabakow-Insel für das Besorgen und den Transport von Material. Der Umbau eines Bootshauses zum Besucherzentrum schließlich erforderte Tätigkeiten wie Bodenlegen, Fenster einsetzen, Anfertigung des Stegs vom Ufer zum Bootshaus, Anbringen eines Geländers und von Anlegemöglichkei- ten der Tretboote, wofür auch Schweißarbeiten notwendig waren.

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